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Perfekte Regranulate für perfekte Produkte

INTAREMA TVEplus für bedruckte und unbedruckte Folien-Produktionsabfälle

FACTBOX

Anwendung: In-house
Inputmaterial: Produktionsabfälle, darunter auch im Freien gelagertes und dadurch feuchtes Material
Produktkategorie: INTAREMA
Modell / Ausführung: INTAREMA 1714 TVEplus
Durchsatz/h: 1400 kg pro Stunde

„Wir erzielen mit dem eigenen Regranulat deutlich bessere Ergebnisse, als mit zugekauftem. Da wissen wir ganz genau was drin steckt und die Qualität ist gleichbleibend hoch. Das ist ein entscheidendes Kriterium für die Herstellung unserer Produkte.“

Stefan Chalupnik
Geschäftsführer CORETH

„Wer sich als österreichischer Folienhersteller international am Markt behaupten will, muss flexibel sein und Top-Qualität liefern“, so Stefan Chalupnik, Geschäftsführer des zweitgrößten Folienherstellers in der Alpenrepublik. Die Erfüllung höchster Qualitätsansprüche war daher ein entscheidendes Kriterium dafür, dass die G. Coreth Kunststoffverarbeitungs GmbH auf der Suche nach einer neuen Inhouse-Recyclingmaschine wieder bei EREMA fündig wurde.

Der 1980 gegründete, familiengeführte Folienhersteller mit Sitz in Unterwaltersdorf produziert jährlich 30.000 Tonnen. Die Abnehmer der hochwertigen unbedruckten und bedruckten Folienprodukte kommen aus sämtlichen Wirtschaftssparten, von der Bau- über die Holz- bis hin zur Getränkeindustrie. Dementsprechend groß ist die Produktvielfalt, zu der u.a. Palettenhauben, Säcke, Stretchfolien und -schläuche, Verpackungszubehör und Baufolien zählen. Möglich macht das ein Maschinenpark bestehend aus elf Extrusionsanlagen, wovon fünf mit Inlinedruckern ausgestattet sind. Für hochwertige Bedruckungen steht zusätzlich noch eine Acht-Farben-Druckmaschine im Einsatz. Hauptabsatzmärkte sind bei einem Exportanteil von knapp 50 Prozent Österreich und dessen Nachbarländer, allen voran Deutschland.

RECYCLING RECHNET SICH
In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen seine Produktionskapazität um ein Vielfaches erhöht und die Produktpalette laufend erweitert. „Dieser Expansionskurs ist nötig, um am Markt zu bestehen und den Standort langfristig zu sichern“, erzählt Stefan Chalupnik. 2016 wurde das Firmengelände um 24.000 m² auf insgesamt 54.000 m² erweitert. Die höhere Produktionskapazität hat auch die seit 15 Jahren in Betrieb befindliche Recyclingmaschine an ihre Grenzen gebracht. „Die alte EREMA war mit einem Ausstoß von 380 kg pro Stunde mittlerweile zu klein für die Verarbeitung unserer Produktionsabfälle und auch die Maschinenhalle platzte bereits aus allen Nähten“, beschreibt der Geschäftsführer eine der Herausforderungen, vor der er und seine Mitarbeiter im Zuge der Standorterweiterung standen. Die Produktionsabfälle selbst zu recyceln stand allerdings außer Frage, denn, so Chalupnik: „Das ist qualitativ, wirtschaftlich und ökologisch die beste Lösung und wir haben ja auch in der Vergangenheit schon sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Zudem schafft Recycling auch ein positives Image für die Folienindustrie.“ So wurde eine neue Recycling-Halle errichtet, was aufgrund der rundherum dafür notwendigen komplett neuen Infrastruktur ein Riesenprojekt war, wie Chalupnik bei einem Rundgang über das Firmengelände eindrucksvoll schildert: „Wir mussten für die Stromversorgung eine eigene Trafostation errichten, rund 10 km Stromkabel verlegen und neue Zufahrtswege anlegen.“ In der neuen Halle wurde schließlich im Herbst 2018 eine INTAREMA 1714 TVEplus mit einer Kapazität von 1400 kg pro Stunde in Betrieb genommen, mit der Regranulate in den Kategorien Transparent, Transparenttrüb und Schwarz produziert werden.

BESSERE QUALITÄT DURCH INHOUSE-RECYCLING
Die Recyclingmaschine verarbeitet größtenteils eigene Produktionsabfälle, darunter auch im Freien gelagertes und dadurch feuchtes Material. Der Rest entfällt auf Zukäufe überwiegend von eigenen Kunden, welche
gebrauchte Verpackungsfolien wieder zu CORETH liefern. Die Regranulate kommen bei der Schrumpf- und Baufolienproduktion ebenso zum Einsatz wie als Zwischenschicht in Mehrschichtfolien. Ihr Anteil variiert je
nach Produkt. „Ein hoher Rückführungsanteil ist nur möglich, wenn die Qualität passt“, weiß Chalupnik aus eigener Erfahrung. „Wir erzielen mit dem eigenen Regranulat deutlich bessere Ergebnisse, als mit zugekauftem.
Da wissen wir ganz genau was drin steckt und die Qualität ist gleichbleibend hoch. Das ist ein entscheidendes Kriterium für die Herstellung unserer Produkte.“

EREMA: TOP BEI MASCHINEN-INBETRIEBNAHME
Schließlich waren diese Qualitätsfaktoren, die eigenen guten Erfahrungen sowie der weltweit gute Ruf der EREMA Recyclingtechnologien ausschlaggebend dafür, dass sich der Geschäftsführer wieder für eine solche entschieden hat. „Der gute Ruf hat sich auch gleich in zweierlei Hinsicht bestätigt“, wie Chalupnik abschließend noch hinzufügt: „Die Inbetriebnahme mit den EREMA Mitarbeitern hat perfekt funktioniert und unsere gebrauchte Anlage konnten wir ohne großen Aufwand sofort verkaufen.“

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