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Manfred Hackl ist neuer Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Landeshauptmann-Stv. Dr. Strugl: „Mit dem EREMA Group-Geschäftsführer unterstützt ein Branchen-Vordenker die strategische Ausrichtung des Clusters“

DI Manfred Hackl, Geschäftsführer der EREMA Group mit Sitz in Ansfelden, ist mit Dezember der neue Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters (KC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. „Der Beirat mit seinen zwölf Branchenvertretern unterstützt den Cluster bei der strategischen Ausrichtung. Mit Manfred Hackl konnten wir einen Vordenker der Branche als KC- Beiratssprecher  gewinnen“,  zeigt  sich  Wirtschaftsreferent  Landeshauptmann- Stv. Dr. Michael Strugl erfreut. 

Manfred Hackl übernimmt die Agenden von Dr. Friedrich Kastner, CEO der Dr. Collin GmbH, der sieben Jahre lang das Sprachrohr des Expertengremiums des Kunststoff- Clusters gewesen ist. 

Vision von der funktionierenden Kreislaufwirtschaft

Als eines der Hauptthemen hat sich der neue Beiratssprecher die Kreislaufwirtschaft an  die  Fahnen  geheftet.  „Eine  funktionierende  Kreislaufwirtschaft  ist  eine  große Chance, das Image von Kunststoff zu heben. Aber ihr Gelingen hängt vom Zusammenspiel  aller  Beteiligten  –  von  der Sammlung  der  Altkunststoffe  über  die Recyclingtechnologie bis zum Wiedereinsatz in der Verarbeitung – ab“, betont Manfred Hackl.

Wie es funktionieren kann, wollen der Kunststoff-Cluster und der Cleantech-Cluster gemeinsam im Projekt „Coming Home“ zeigen: Die Initiative zielt darauf ab, regionale Stoffkreisläufe in Kooperation mit der Industrie und den regionalen Sammelsystemen zu schließen. Im Fokus stehen dabei Haushalts-Kunststoffabfälle.

Anhand des gelben Mehrweg-Sammeleimers „Öli“ soll ein Best Practice Projekt gestartet  werden.  Der  „Öli“  ist  ein  etabliertes  Altölsammelsystem  der  Landes-Abfallunternehmen (LAVU) in Oberösterreich. Der Kübel wird derzeit aus Polypropylen (PP)-Neuware hergestellt. Künftig soll von der LAVU gesammelter Altkunststoff für die Herstellung des Sammeleimers verwendet werden. Dieses lokale Projekt zeigt klar die Möglichkeiten von Sammlung und Recycling auf – nämlich, dass durch gemeinsame Bemühungen der Kunststoffindustrie Oberösterreichs der Produktkreislauf von Kunststoff geschlossen werden kann.

 

Recycling ist auch Schwerpunkt in der Forschungsfabrik LIT Factory an der JKU

Unter  der  Führung  des  Linz  Institute  of  Technology  (LIT)  der  Johannes  Kepler Universität Linz wird die LIT Factory, eine öffentliche Pilotfabrik I4.0, im Großraum Linz eingerichtet.   Heimische   Unternehmen  können  in   Zukunft   in   diesem  Testlabor, digitalisierte Produktionstechnologien erproben, ohne den eigenen Betrieb zu stören. Dort sollen beispielsweise Leichtbauteile aus Kunststoff für Autos entwickelt werden. Weitere Forschungsprojekte liegen aber auch im Bereich der Recyclingtechnik. 

Über den Kunststoff-Cluster (KC)

Der Kunststoff-Cluster (KC) ist mit rund 400 Unternehmen, deren Gesamtumsatz sich auf ca. 17 Mrd. Euro beläuft, die größte Cluster-Initiative in Österreich. Insgesamt beschäftigen die Cluster-Unternehmen 63.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Initiierung  und  Begleitung  von  Innovationsprojekten   liegt  der  Schwerpunkt  der Aktivitäten im Netzwerk. Die Träger des Kunststoff-Clusters sind die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH.

www.kunststoff-cluster.at

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